Transformation zu modernen Arbeitswelten
Für den Foto-Dienstleister CEWE entstanden zwei modernisierte Büroetagen mit offenen Arbeitsstrukturen.
Fertigstellung: März 2026
Ort: Oldenburg
Auftraggeber: CEWE Stiftung & Co. KGaA
Neue Raumkonzepte, Lichtführung und technische Integration prägen das Projekt am Standort Oldenburg.
- Generalplanung
- Architektur und Entwurf
- Bauantrag
- Ausführungsplanung
- Bauleitung
- Brandschutzkonzept
- Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
Neustrukturierte Grundrisse und Lichtführung
Die vorhandenen Büroetagen wurden grundlegend neu organisiert, um zeitgemäße Arbeitsabläufe zu unterstützen. Durch die Anpassung der Grundrisse entstanden klare Sichtachsen, die das Tageslicht tief in die Innenbereiche führen. Filigrane Glaswände zu den Fluren sorgen für Transparenz und fördern visuelle Verbindungen zwischen den Arbeitsbereichen. So wurde eine offene, helle und zugleich funktionale Arbeitsumgebung geschaffen.
Licht, Struktur und Begegnung
Innenhofüberdachung als zentraler Begegnungsraum
Ein bestehender Innenhof wurde mittels einer Stahlkonstruktion überdacht und in einen großzügigen Innenraum transformiert. Dieser dient heute als zentraler Begegnungsbereich für Besprechungen, Meetings und den informellen Austausch im Team. Die neue Raumqualität unterstützt das Konzept moderner Arbeitswelten im Sinne von „New Work“ und schafft flexible Nutzungsmöglichkeiten für Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens.
Energetische Sanierung und neue Fassade
Im Zuge des Umbaus wurde das Bestandsgebäude auch energetisch umfassend ertüchtigt. Die Maßnahmen umfassten eine Optimierung der Gebäudehülle sowie eine gestalterische Neuordnung der Außenfassade. Diese wurde mit Metall-Kassettenprofilen ausgeführt, die sowohl funktionale Anforderungen an Witterungsschutz und Langlebigkeit als auch eine klare architektonische Erscheinung erfüllen und das Gebäude in seinem Umfeld neu positionieren.
Brandschutzkonzept für flexible Nutzung
Für den Sonderbau wurde ein objektspezifisches Brandschutzkonzept entwickelt, das die Nutzung als Großraumbüro mit weitläufigen Nutzungseinheiten ermöglicht. Durch den Einsatz einer flächendeckenden Brandmeldeanlage in Kombination mit einer Sprinkleranlage konnte auf notwendige Flure verzichtet werden. Diese technische Infrastruktur schafft die Grundlage für flexible Raumstrukturen bei gleichzeitiger Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Anforderungen.
Ganzheitliche Planung und technische Integration
Das Projekt wurde durch das Architekturbüro Wöste als Generalplaner vollständig betreut. Neben den architektonischen Leistungen umfasste dies auch die Planung der technischen Gebäudeausrüstung einschließlich Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektroinstallation sowie MSR-Steuerung. Grundlage bildete ein 3D-Laserscan des Bestandsgebäudes. Sämtliche Planungen erfolgten im BIM-Verfahren, wodurch eine koordinierte Integration aller Fachdisziplinen und eine präzise Kollisionsprüfung gewährleistet wurden.